Rezension – Obsidian

geschrieben von Theresa 28. Juli 2015
Rezension – Obsidian

Heute habe ich euch endlich die Rezension zu Obsidian von Jennifer L. Armentrout mitgebracht. Ich habe wirklich sehr lange für das Buch gebraucht. Nicht, weil es mir nicht gefallen hat, sondern weil ich einfach sehr viel Unikram gerade zu tun habe. Aber jetzt ist es endlich soweit und ich kann euch berichten, wie mir das Buch gefallen hat.

Obsidian handelt von einem Teenager namens Katy. Sie ist mit ihrer Mutter neu in den Ort gezogen und das mitten in den Sommerferien. Schon in der ersten Woche überredet ihre Mutter sie mal rüber zu gehen und sich bei den Nachbarn vorzustellen, denn die sind im gleichen Alter wie Katy. Zuerst ist Katy nicht wirklich angetan von der Idee einfach rüber zu  gehen, denn sie ist eigentlich eher ein kleiner Stubenhocker und Bücherwurm. Ihr Blog scheint im Moment so ziemlich die einzige Konstante in ihrem Leben zu sein. Doch dann gibt Katy sich doch einen Ruck und stellt sich nebenan vor. Ihr öffnet ein extrem gut aussehender junger Mann – Daemon. Er ist halbnackt und Katy weiß gar nicht wie ihr geschiet. Doch schon bald merkt sie, dass er der größte Blödmann ist, den man sich nur vorstellen kann. Er scheint Katy nicht sonderlich zu mögen – eigentlich strahlt er schon fast Hass aus und stachelt sie mit blöden Bemerkungen und einem extrem hässlichen Verhalten immer mehr gegen sich auf. Daemons Schwester Dee hingegen scheint das komplette Gegenteil zu sein. Die beiden sind Zwillinge, als die stellen sie sich zumindest vor. Dee ist sehr nett und bemüht. Sie möchte Katy unbedingt als neue Feundin gewinnen und das gelingt ihr auch.

Ich werde den weiteren Inhalt jetzt mal nicht vorstellen, es sei aber gesagt, dass es sehr spannend bleibt und die Geschichte immer neue Wendungen bekommt. Besonders gefallen mir natürlich die Momente zwischen Katy und Daemon. Die beiden hassen sich abgrundtief, allerdings knistert es trotzdem oder vielleicht auch gerade deswegen sehr stark zwischen ihnen. Wer das Buch noch selbst lesen möchte, sollte meine Rezension jetzt nicht weiterlesen, denn ich möchte doch noch auf einige Details eingehen.

Spätestens als Dees umrisse verschwimmen und Katy sich „einbildet“ durch sie hindurch sehen zu können, ist einem eigentlich schon klar, dass man es definitiv nicht mit Menschen zu tun hat. Es bleibt aber noch ein Rätsel, was Daemon und Dee denn wirklich sind. Ich war ehrlich gesagt im ersten Augenblick etwas enttäuscht als ich von „Aliens“ gelesen habe. Vielleicht war das aber auch, weil man diese typischen Klischees im Kopf hat und Aliens schon oft genug als kleine, grüne Wesen mit großen Augen und komischer Sprache dargestellt wurden. Diese Klischees versucht die Autorin auch direkt zu widerlegen, weil sie sich dem meiner Meinung nach sehr wohl bewusst war. Der Begriff „Aliens“ ist einfach schon zu sehr vorgeprägt. Man verbindet nicht unbedingt mehr etwas faszinierendes damit. Dadurch hat Daemon für einen Moment bei mir deutlich an Faszination verloren. Ich war fast schon entäuscht. Auch noch, als ich schon von den Lichtwesen- den Lux gelesen habe. Das typische Alien-bild mit kleinen grünen Schrumpelgestalten war noch in meinem Kopf. Ich musste das Buch kurz zuklappen. Dann habe ich mir vorgenommen diese Klischees aus meinem Kopf zu löschen und mir nur noch die Beschreibungen aus dem Buch vorzustellen. Irgendwie war ich dann doch wieder angetan und ich konnte mir langsam vorstellen, wie eine wunderschöne außerirdische Lichtgestalt aussehen sollte. (Auch wenn meine vorstellung noch einiges Menschliche an sich hatte). Von den kleinen schrumpeligen Aliens habe ich mich dann verabschiedet und es waren nur noch die Lux und die Arum in meinem Kopf.
Ich finde es sehr gelungen, wie Daemon umschrieben wird und besonders gefallen hat mir der ständige Zwist und die dadurch entstehende Zuneigung zwischen Katy und ihm. Immer wenn man denkt, sie begraben das Kriegsbeil jetzt, holen sie es direkt wieder raus. Dadurch bleibt es bis zum Schluss sehr spannend. Auch das Ende hat mich sehr überzeugt. Klar war man etwas enttäuscht, dass die beiden jetzt nicht ein Herz und eine Seele werden (oder vll doch? :D) aber ich finde dieser erste Teil brauchte so ein Ende. Anders würde es ja nicht so spannend bleiben. Ich ärgere mich auch immernoch total, dass ich letzte Woche aus versehen den dritten Teil und nicht den zweiten Teil gekauft habe. Jetzt muss ich zwei lange Tage warten bis Amazon liefert… Ihr merkt, ich muss unbedingt weiterlesen, denn es ist noch so vieles nicht geklärt und ich bin doch gerade erst in die Welt der Lux und Arum abgetaucht. Obsidian ist für mich also ein wirklicher Volltreffer gewesen. Ich würde dem ganzen 5 Sterne mit Tendenz nach oben geben, denn wenn ich mehr Sterne zum bewerten hätte, würde ich die getrost auch vergeben. Eine wirkliche Leseempfehlung von mir! Schreibt mir gerne, wie euch Obsidian gefallen hat und ob ihr euch die Lux auch nicht von Anfang an gut vorstellen konntet.

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