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Linzer Plätzchen

Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal Linzer Plätzchen gebacken und sie waren bei uns so ein Renner, dass ich sie diese Woche zum dritten Mal backen werde. Weil sie so gut ankamen, möchte ich heute das Rezept mit euch teilen. Auch wenn es nicht ganz einfach ist Plätzchen aus einem Mürbeteig zu stechen, lohnt sich die Arbeit. Ihr werdet es später nicht bereuen!

Für 50 Linzer Plätzchen benötigt ihr:

  • 600 g Mehl
  • 400 g Butter (zimmerwarm)
  • 200 g Puderzucker
  • 2 Tütchen Vanillezucker
  • 4 Eigelb
  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 3 El frisch gepressten Zitronensaft
  • Linzer Ausstecher

Außerdem braucht ihr für die Füllung und Verzierung:

  • 1 Glas Johannisbeergelee
  • Puderzucker

Zuerst stellt ihr einen Mürbeteig aus allen Zutaten her. Dafür gebt ihr alles in eine Rührschüssel, mixt alles mit einem Handrührgerät mit Knethaken und knetet anschließend den Teig mit den Händen bis eine geschmeidige Teigkugel enstanden ist. Wer mag, kann den Teig jetzt für eine halbe Stunde kaltstellen. Ich für meinen Teil bin immer zu ungeduldig und verarbeite ihn direkt weiter. Dafür bestreut ihr eine Arbeitsfläche mit Mehl und und rollt den Teig aus bis er ca. 3 mm dick ist. Die Plätzchen dürfen nicht zu dick geraten, weil sie später noch aufeinandergelegt werden.

Jetzt geht es auch schon ans Ausstechen. Dafür werden natürlich genauso viele Deckel (Mit Loch in der Mitte) ausgestochen wie auch Plätzchenboden. Dann wird alles auf mittlerer Schiene für 10-15 Minuten bei 180° Umluft gebacken. Nach dem Backen legt ihr die Plätzchendeckel auf ein seperates Gitter zum Auskühlen und bestreicht die Plätzchenboden mit Johannisbeergelee, bevor sie auch zum Auskühlen auf ein zweites Kuchengitter gelegt werden können. Dann siebt ihr etwas Puderzucker auf die Plätzchendeckel und drückt sie anschließend vorsichtig auf die Plätzchenboden mit dem Gelee. Wenn ihr die Plätzchen in einer Dose lagern wollt und stapeln müsst, gebt ihr am besten eine Schicht Backpapier zwischen die Plätzchen. Besonders lecker sind sie übrigens ein paar Tage nach dem Backen, weil dann das Gelee in den Keks gezogen ist.

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