Klassische italienische Pizza

geschrieben von Theresa 18. Mai 2016
Klassische italienische Pizza

In den letzten Tagen haben mein Freund und ich nach dem perfektem Pizzateig gesucht und dabei bin ich auf einen Blogpost von Caro in the kitchen gestoßen. Sie hat einen wirklich wunderbaren Foodblog und scheint schon seit lägerem dabei zu sein ihr Rezept für den perfekten Pizzateig zu optimieren. Ihr solltet also unbedingt mal bei ihr vorbei schauen! Da mein Freund mal für einige Zeit in Italien war, hatte er ganz bestimmte Vorstellungen wie eine klassische italienische Pizza sein sollte. Der Teig sollte luftig und knusprig sein und es darf nicht zu viel Belag darauf sein. Tomatensoße und Käse reicht eigentlich schon aus.

Wir haben uns dann entschieden zwei verschiedene Pizzen zu backen. Eine klassische Pizza Margherita mit Tomatensoße und Mozzarella und eine Pizza Quattro Formaggi. Das Rezept für den Pizzateig kam wie gesagt von Caros Blog, denn der schien uns wirklich perfekt zu sein. Wir haben nur etwas mehr Hefe dazu gegeben.

Für den Pizzateig (reicht für 2 Pizzen) braucht ihr also:

  • 200 gr Mehl (Typ 405)
  • 1 Tl Trockenhefe
  • 110 ml Wasser
  • etwas Salz

Zuerst vermengt ihr das Mehl mit der Trockenhefe und dem Salz. Dann kann auch schon das Wasser dazu gegeben werden und jetzt heißt es ordentlich kneten. Das haben wir in diesem Fall mit der Hand gemacht. Danach haben wir eine Kugel geformt und den Teig abgedeckt in einer Schüssel ca. 5 Stunden gehen lassen. Länger ging leider nicht, weil wir dann echt Hunger hatten :D. Allerdings sei gesagt: Je länger der Teig geht, desto luftiger wird er. Nach dem Gehen-lassen haben wir die Teigkugel dann in zwei gleichgroße Portionen geteilt und platt gezogen, denn im Rezept von Caro stand, dass so die entstandenen Luftblasen im Teig nicht kaputt gehen. Ein wirklich guter Tip! Lasst eure Nudelhölzer also am besten im Schrank, bis sie zur Weihnachtszeit wieder zum Plätzchenteig ausrollen gebraucht werden. Den Backofen solltet ihr rechtzeitig auf maximaler Temperatur vorheizen. Unser Backofen ist sogar zwischendurch kurz ausgegangen weil er überhitzt war. Der Pizzastein sollte auch schon vorher im Backofen heiß werden. Dann nehmt ihr den Stein heraus, legt den Teig darauf (übrigens fängt der Teig dann schon auf dem Stein an zu backen). Deshalb muss die Pizza jetzt so schnell wie möglich belegt werden.

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Für den Belag einer Pizza Margherita benötigt ihr

  • passierte Tomaten
  • etwas Salz (das ihr unter die passierten Tomaten rührt)
  • eine Kugel Mozzarella
  • und frisches Basilikum (das aber erst nach dem Backen auf die Pizza kommt)

Die Tomatensoße auf den Teig geben und dann den Mozarella in Stücken darauf verteilen. Wer mag kann das ganze natürlich noch mit Oregano oder anderen Kräutern würzen. Die Pizza kommt dann für 7-8  Minuten in den heißen Ofen.

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Für den Belag der Quattro Formaggi Pizza braucht ihr:

  • passierte Tomaten
  • etwas Salz (was ihr unter die passierten Tomaten rührt)
  • eine Kugel Mozzarella
  • etwas Gouda
  • etwas Gorgonzola
  • etwas Parmesan
  • frisches Basilikum (das auch hier erst nach dem Backen auf die Pizza kommt)

Die Tomatensoße auf den Teig geben und die verschiedenen Käsesorten in Stücken darauf verteilen. Dann für ca 7-8 Minuten im heißen Ofen backen. Durch den Gorgonzola wird das ganze übrigens schon sehr würzig, weshalb ich hier nicht noch zusätzlich würzen würde. Die Pizza ist fertig wenn der Teig goldbraun ist.

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Für unseren ersten Pizza-Versuch hat das ganze schon sehr, sehr gut geschmeckt. Allerdings sind natürlich noch ein paar Dinge zu verbessern. So werde ich den Teig beim nächsten Mal noch ein paar Stunden länger im Kühlschrank gehen lassen. Das hat Caro auf ihrer Seite empfohlen. Wahrscheinlich kann man den Teig auch gut Sonntagsabends schonmal fertig machen und dann für ein paar Tage im Kühlschrank gehen lassen. Dann könnte man unter der Woche auch mal abends nach der Arbeit schnell eine frische Pizza belegen. Habt ihr schonmal eigenen Pizzateig gemacht und was sind eure Erfahrungen? Ich werde euch auf jeden Fall von meinen weiteren Pizza-kreationen berichten!

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4 Kommentare

Caro 18. Mai 2016 - 16:23

Lieber Theresa,
herrlich sieht das aus! Da bekomme ich gleich wieder Lust auf Pizza!!! 🙂
Den Teig kann man übrigens locker bis zu 5 Tage im Kühlschrank lagern, dann aber auf jeden Fall die Hefemenge deutlich reduzieren auf 1 g Trockenhefe je 200 g Mehl. Bei 3 Tagen liegt dann in etwa das Optimum (zumindestens für Markus und mich).
Freut mich auf jeden Fall total, dass ihr es ausprobiert habt und du es dann auch noch verbloggt hast.

Viele liebe Grüße
Caro

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Theresa 18. Mai 2016 - 20:14

Danke für die lieben Worte! Freut mich sehr, dass du meinen Beitrag gelesen hast. 🙂 Dem nächsten Pizzateig werde ich dann nochmal mehr Zeit zum Aufgehen geben. Bin schon sehr gespannt ob man den Unterschied dann merkt.

Liebste Grüße zurück

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Caro 18. Mai 2016 - 16:24

Huch, es soll natürlich Liebe Theresa heißen 😉

Reply
Katharina Schwarz 13. Oktober 2016 - 16:52

Liebe Theresa,

die Pizza zieht echt super lecker aus! Und vor allem genau so wie ich sie am liebsten esse. Einfach Margherita <3
Die muss ich auf jeden Fall dringend mal ausprobieren.

Liebe Grüße
Kathi

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